Mašwarat – Beratung für afghanische Frauen

Seit Januar 2018 unterstützen wir in Frankfurt lebende afghanische Frauen bei Ihrer Entwicklung hin zu einem selbst bestimmten Leben.

75,8% aller afghanischen Frauen sind primäre Analphabetinnen. Geschuldet ist dies der seit Jahrzehnten anhaltenden Situation in Afghanistan, die von Bürgerkrieg dominiert ist. Zwar ist es in den Großstädten Mädchen und jungen Frauen heute wieder möglich Schulen zu besuchen. Im ländlichen Raum ist dies nach wie vor oft nicht gegeben.

Analphabetin zu sein ist insbesondere für jene Afghaninnen, die den weiten Weg nach Deutschland gemacht haben, eine große Herausforderung, denn die erste Alphabetisierung findet vom Start weg in einer in der Regel nicht gesprochenen Fremdsprache statt.

Darüber hinaus müssen sich die Frauen in ihrer neuen Welt orientieren und einen eigenen Weg finden, der nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Kinder Perspektiven bedeuten.

Neben dem Erlernen der Sprache ist darum auch eine ganz individuelle Beratung notwendig, die es den Frauen ermöglicht, genau die Bildung zu erlangen, die eine Berufstätigkeit ermöglicht. Oftmals kommen noch weitere Hemmnisse hinzu. Diese gilt es zu erkennen und Lösungen aufzuzeigen.

Mit Beginn des Jahres 2020 wurde die bisherige niedrigschwellige Beratung Roshani neu ausgerichtet. Heute beraten wir mit Mašwarat afghanische Frauen punktgenau in allen Lebenslagen, damit Integration gelingen kann.

Wir arbeiten dabei eng mit den in Frankfurt ansässigen Fachberatungsstellen bei beramí, VbFF und jumpp -Frauenbetriebe zusammen.

Kontakt:
Mariam Hassan
Tel. 0178-8942454

Sprechzeiten (bis zum 19.4.2020 ausschließlich telefonisch):
Werktäglich von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Mašwarat wird seit Januar 2020 vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt gefördert wie schon zuvor Roshani.